Dienstag, 6. Januar 2015

Weihnachtsgeschenke 2014 - Lego-Schlüsselbretter

Kreativität ist schön. Wenn man ihr allerdings auch beim Beschriften der Päckchen freien Lauf lässt, dann ist das ganz schnell nicht mehr schön.
Habe ich doch sinnvoller Weise zwei Adressen gemischt... Rein technisch gesehen stimmte nur die Hausnummer nicht, denn Nachname und Postleitzahl waren gleich. Dennoch war das Päckchen (ja, ich hätte es wohl besser als Paket aufgeben sollen) jetzt lange verschollen und hat nun endlich den Weg nach Hause gefunden - also zu uns (und das auch noch total zerrissen, sowohl von außen, als auch teilweise die Geschenke innen drin).

Aaaaaaber gut, ich nehme das Neueinwickeln und Umverpacken mal zum Anlass, um euch in drei Etappen die Geschenke zu zeigen. Schließlich habe ich die Advents-, Weihnachts- und Neujahrszeit krankheitsbedingt komplett ignoriert hier auf dem Blog (nach dem letzten Post ging es gleich weiter mit diversen Krankheiten - natürlich schön reihum...). Aber das kann man natürlich auch positiv sehen, so habe ich jede Menge Material für die nächste Weihnachtssaison, hehe.

Für die Legofamilie
Ich bin großer Fan dieser kleinen Steinchen und es vergeht kein Weihnachten ohne einen neuen Bausatz. Folglich bekam ich bei meinem Wegzug aus Hamburg ein paar Dinge der dänischen Firma geschenkt. Dazu gehörte ein Schlüsselbrett, das seither jede meiner Wohnungen zierte. Scheinbar habe ich damals eines der letzten Exemplare bekommen, denn bereits bei meinem ersten Besuch in der Hanse (und dem damals einzigen Lego-Store in Deutschland) hieß es, dass sie ausverkauft seien und auch nicht mehr produziert würden.
Schade, schade, denn die Dinger sind echt praktisch und die Lego-Schlüsselanhänger auch erstaunlich langlebig.
Aber wozu lernt man denn bitteschön Tischler? Da macht man die halt einfach selbst!

In der Schule habe ich zwei übrig gebliebene Bretter nehmen und in den Pausen bearbeiten dürfen. Die Bereiche für Platten und Filz sind ausgestemmt bzw. -gefräst - blau für meine Schwester mit Familie, grün für meinen Bruder und seine Freundin. Dazu gab es für jeden einen Anhänger mit graviertem Namen. Die konnte man auch mal im Lego-Store in Hamburg machen lassen, aber scheinbar wird das nicht mehr angeboten. Auch gibt es inzwischen nur noch rote Steinanhänger zu kaufen. Aber zum Glück bin ich im Internet auf den Steindrucker* gestoßen, der nicht nur Steine graviert, sondern auch noch Schlüsselanhänger in allen Farben da hat (ich hatte mich schon drauf eingestellt, sie selbst durchbohren zu müssen...).
Wenn auch sehr verspätet, hoffe ich doch, dass alle etwas damit anfangen können.

Mittwoch zeige ich euch dann ein Geschenk für eine Vielreisende und Freitag gibt es zum Abschluss ein kleines Tutorial für Schokofans.
Bis dann.

*meine Posts sind nicht gesponsert. Wenn ich hier etwas verlinke, dann soll dies eine Hilfestellung für Nachmacher sein.

Kommentare:

  1. Hallo,

    wir haben bei uns auch so ein Lego Schlüsselbrett, da hatten wir wohl richtig Glück. Aber deine selbst gemachte Version gefällt mir richtig gut.

    LG Hirvi

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  2. Hallo Elchkind (oh Gott ist mein Finnischunterricht lange her; keine Ahnung, ob das jetzt richtig war),
    freut mich, dass es Dir als Kennerin des Originals auch gefällt.
    Ich hätte ja die Bohrlöcher auch gerne mit nem runden 2x2er verdeckt, aber leider gab es keine Bohrer mit dem passenden Durchmesser, das haben die bei Lego dann vermutlich mit einer Fräse gemacht :(.
    Naja, die Beschenkten waren glücklich, und das ist am Ende ja immer alles was zählt :D.

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