Mittwoch, 19. November 2014

Fotoadventskalender ~ Oder: Wenn der Weihnachtsmann früher kommt! - Teil 1




Jeder von euch kennt das sicherlich. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, neue Leute treten ins Leben und alte Freundschaften bleiben auf der Strecke, bis sie irgendwann im Sande verlaufen.
So ist es auch mit der Geburt der Kinder wieder geschehen. Während unseres ersten Spielplatzsommers lernten wir andere Eltern kennen, woraus sich ein kleiner Kreis aus fünf Kindern manifestierte. Was uns verband war Elternzeit, die kleinen Zwerge und die unglaublich nervenaufreibende Suche nach einem Betreuungsplatz. Seit dem sind zwei Jahre vergangen, die Kinder kamen diesen Herbst in (natürlich) unterschiedliche Kindergärten, jeder geht wieder seinem Job nach, es gab (zeitversetzt zu uns) wieder Nachwuchs ... ihr seht, die gemeinsamen Schnittstellen sind gering. Denn die Arbeitszeiten reichen von Vollzeit über Schichtarbeit bis hin zu Wochenendeinsätzen und außerdem wollen sich die Kinder ja auch mit ihren neuen Freunden treffen. Was bleibt sind zufällige Treffen auf dem Weg von und zu den Kitas oder ein gelegentliches Treffen auf den hiesigen Spielplätzen.
Es ist also mal wieder an der Zeit weiter zu gehen. Als kleines Dankeschön für diese tolle Zeit als und mit anderen Neueltern gibt es diesjahr deshalb Fotoadventskalender für die Truppe. Hinter jedem "Türchen" verbergen sich Fotos aus einem Monat der letzten zwei Jahre. Wie praktisch, dass Weihnachten immer am 24. ist, dann geht das genau auf ;-).

Im ersten Teil heute zeige ich euch, wie der Kalender gebastelt wird. Im zweiten Teil geht es dann um die Inhalte der Schachteln.

Und das braucht ihr:
  • 24 Streichholzschachteln
  • (2 Blatt A4-Papier)
  • (Wellpappe)
  • Kleber
  • schönes Papier
  • eine Ahle
  • Perlen o.ä. für die Griffe
  • einen dicken Faden
  • einen Stift zum Beschriften
1.) Man beginnt zunächst damit, die einzelnen Kästchen aneinander zu kleben. Das kann man entweder direkt auf den Schachteln machen, oder aber man schneidet sich Papierstreifen zurecht, die um die Schachteln gewickelt werden. Letztere Variante hat den Vorteil, dass man den Kalender im Anschluss problemlos wieder auseinander bauen und platzsparend verräumen kann.
2.) Sind alle Schachteln in Dreiergrüppchen zusammengfasst, geht es ans Aufstellen und Ausmessen. Für den Sockel reicht ein Stück dickere Pappe (zum Beispiel die Wellpappe von einem Paket), die einen Zentimeter größer als eure Kalendergrundfläche sein sollte. Der Sockel wird mit einem passenden Papier bezogen. Die Schachteln können im Anschluss draufgeklebt werden.



3.) Nun ist Dekorieren angesagt:
Ich habe in der Drogerie ein zugegeben sehr kitschiges Winterpapier mit jeder Menge Glitzer gefunden. Nunja, mein Geschmack ist es nicht ganz, aber es wird ja ein Geschenk für die lieben Kindskollegen vom Sohnemann und da steht Glitzer gerade ganz hoch im Kurs...
Bei dem Kalender werden alle vier Seiten separat beklebt. Dazu müssen Fläche und Öffnungen für die Kästchen genau ausgemessen werden. Passt der erste Zuschnitt, kann man diesen als Schablone für die anderen drei Seiten verwenden. Wem das zu fummelig ist, der kann auch jeweils sechs Türchen übereinander anordnen, dann braucht man für die restliche Fläche nur noch ein schmales Rechteck. Für das Dach wird wieder ein Stück Pappe (in dem Fall ist wohl Dekopappe oder Tonpapier die beste Wahl) in der Größe der Grundfläche oben auf die Konstruktion geklebt.



4.) Im nächsten Schritt werden nun die Kästchen präpariert:
Wer auf Schmuck steht, der kann jetzt den Klebestift oder die Pinsel schwingen und die Schuber nach eigenem Geschmack herrichten. Natürlich sollte man dabei die Zahlen nicht vergessen!
5.) Mit einer Ahle oder auch einer Nadel (ein Fingerhut oder ähnliches sind bei einer Nadel der beste Freund) wird im Anschluss in die Mitte ein Loch gebohrt, durch das man mit einem dicken Faden (jepp, meiner glitzert wieder) eine Perle befestigen kann. Das ganze wird gut verknotet, in den Rohling geschoben und tadaa, fertig ist der Adventskalender.
Den könnt ihr nun natürlich schon befüllen, oder aber ihr wartet, bis ich mit meinen Fotos um die Ecke komme.

In jedem Fall wünsche ich viel Spaß beim kreativen Austoben.

Johanne

Achja, bei Fragen - fragen!

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